SP.Architekt :::::: Dipl.Ing.Sebastian Potz
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Autobauernhof

Der Autobauernhof stellt eine Schnittstelle zwischen Autobahn und Kulturlandschaft her. Trotz der unbegrenzt verfügbaren Fläche wird das gesamte Raumprogramm in einem einzelnen Gebäude zusammengefasst. So wird die Kombination der scheinbar gegensätzlichen Funktionen Autobahnraststätte und Bio-Bauernhof inszeniert und gleichzeitig die Versiegelung von Boden minimiert. Zwei gegenläufig aufsteigende Rampen aus Gras und Asphalt bestimmen die Grundform des Gebäudes. Unter ihnen befinden sich alle Funktionen der Raststätte und des Bauernhofes. So entsteht eine Vielzahl von räumlichen Situationen, die die Verwebung der Funktionen verdeutlichen: Man parkt auf dem Dach der Scheune, geht zu seinem Motel-Zimmer mit Ausblick über die Felder, darunter befindet sich der Schweinestall. Man rastet auf der Wiese neben dem geparkten Auto auf dem Dach des Bio-Supermarktes, neben dem die Kühe grasen. Man kauft die Milch im Bio-Supermarkt, die Kuh, von der sie stammt, schaut einem durchs Fenster dabei zu, während unter ihr Menschen ihre Autos volltanken. Man isst sein Schnitzel mit Blick auf den Schweinestall, auf dessen Dach man sein Auto geparkt hat.